Fuerteventura - Allgemeines von A bis Z

... feinsandige Traumstrände, türkisklares Wasser, weiße Sanddünen und Lagunen, karges, goldbraunes Land, umrahmt von schwarzen Vulkanbergen, grünen Palmen und weißen Windmühlen, kleine, ursprüngliche Dörfer und Häfen, Ziegen, eine strahlende Sonne, Wolkenspiele, Idylle und Frieden ...

Der Name Fuerteventura wurde wahrscheinlich von fuerte (= stark) und viento (= Wind) abgeleitet. Über gerade diese oft sehr starken ablandigen Winde freuen sich besonders die Windsurfer. Auf der Halbinsel Jandía im Süden und auch im Norden bei Corralejo wird alles für den begeisterten Wassersportler geboten. 'Ventura' bedeutet übersetzt jedoch Abenteuer. So oder so - es weht Wind und Fuerte ist auch immer ein kleines Abenteuer, wenn man mal fernab der Touristenhochburgen den Sand umgräbt. ;-)

Aber auch die Strand- und Sonnenanbeter kommen bei den insgesamt mehr als 50 km langen, wunderschönen Sandstränden voll auf ihre Kosten. Fuerteventura ist eine Insel mit den schönsten Stränden Europas. Allein die Playa de Sotavento de Jandía an der Südostküste mit einer Gesamtlänge von über 25 Kilometern ist einmalig. Teilweise bis zu 400 Meter in den Atlantik hinein reichen die Strände.

Furteventura - Traumstrände

Die beiden größten Ferienzentren mit zahlreichen Hotels, Restaurants, Sport-, Shopping- und Unterhaltungsmöglichkeiten und wunderschönen Stränden sind Corralejo im Norden und Jandía im Süden, das mit dem angrenzendem Fischerdorf Morro Jable zu einer großen Urbanisation verschmolzen ist.

Im Kontrast zu den zumeist traumhaft hellen Sandstränden steht die wüste Vulkanlandschaft Fuerteventuras. Aufgrund der geringen Niederschlagsmenge ist der Boden recht karg. Die Inselbewohner nennen die Insel auch "la isla parda" (die braune Insel). Wenn jedoch, meist in den Wintermonaten, einmal Regen fällt, blüht die Insel regelrecht auf und es bilden sich kleine Palmenoasen und eine exotische Blütenpracht.

"Oase in der Wüste der Zivilisation" nannte einst der Dichter Miguel de Unamuno die Insel. Und dem schließen sich Erholungssuchende, Naturliebhaber und Sonnenanbeter an.

Die Urwüchsigkeit, das Farbenspiel von weißem Sand, türkisem Meer, blauem Ozean und goldbraunen Berglandschaften, die hin und wieder von schwarzem Lavagestein, bizarren Küsten und Barrancos, weissgoldenen Dünen und grüner Vegetation unterbrochen wird, die friedliche Idylle trotz des Tourismus und die reizenden Fischerdörfer und ursprünglichen Zeugnisse der Vergangenheit, wie Leuchttürme, Windmühlen, Dorfkirchen, Schluchten, Höhlen und Felsformationen der Insel, machen den Reiz Fuerteventuras aus.

Furteventura - Traumstrände

Um die verborgenen Schätze der Insel zu Lande zu entdecken, bietet sich nichts besser an als eine Rundfahrt mit dem Jeep und/oder eine Wanderung. Mit einem Wrangler, am besten offen, über nicht asphaltierte Wege zu tuckern (nur mit einem Jeep besteht hier Versicherungsschutz!) macht irre Spaß! :-)

Fuerteventura kurz & bündig

Lage:
Fuerteventura liegt im Südosten des kanarischen Archipels im Atlantik, ca. 100 km von Marokko entfernt. Die Entfernung nach Lanzarote im Norden beträgt ca. 10 km und nach Gran Canaria im Westen ca. 80 km.

Fläche:
Mit 1731 km² ist Fuerteventura die zweitgrößte Insel der Kanaren. Rund 100 km Luftlinie sind es vom Süden nach Norden, 30 Kilometer beträgt die größte Breite. Die schmalste Stelle ist die sogenannte "Wespentaille" bei la Pared mit ca. 5 km.

Höchste Erhebung:
Pico de la Zarza (auch einfach nur Jandía genannt) mit 807 m.

Verwaltung:
Fuerteventura ist zusammen mit Gran Canaria und Lanzarote Teil der Ostprovinz Gran Canaria. Sie ist in sechs Verwaltungsbezirke aufgeteilt: Puerto del Rosario, Antigua, Betancuria, La Olivia, Pájara, Gran Tarajal/ Tuineje.
Für die Verwaltung ist der Inselrat (cabildo insular) zuständig. Die Kanaren haben innerhalb Spanien den Status einer autonomen Region (ähnlich eines Bundeslandes).

Hauptstadt:
Puerto del Rosario (ca. 25 000 Einwohner).

Bevölkerung:
Ca. 44 000 (einschliesslich Saisonarbeiter ca. 80 000). Fuerteventura ist mit 24 Einwohnern pro km² die am dünnsten besiedelte Insel der Kanaren. Nur ca. 5 % aller Canarios leben auf Fuerteventura. Die Majoreros (Einwohner) stammen vermutlich von den Berbern ab.

Religion:
99% der Bevölkerung sind römisch-katholisch.

Wirtschaft:
Wichtigste Einnahmequelle ist der Tourismus. Aufgrund der klimatischen Verhältnisse und der dadurch mangelnden Fruchtbarkeit des Bodens ist die Landwirtschaft nur noch auf Ziegen/Ziegenkäse und Tomaten ausgerichtet.

Klima:
Rund ums Jahr herrschen angenehme frühsommerliche Temperaturen, lediglich in den Sommermonaten kann es sehr heiß werden. Die Temperaturen schwanken im Winter um die 20-23 Grad, im Sommer um die 26-30 Grad.
Das Wasser wartet mit etwa 18-22 Grad auf. Die Niederschlagsmenge ist mit 147 mm pro Jahr sehr gering, vorwiegend im Winter/Frühling gibt es mal kurze Schauer - dann blüht die Insel wunderschön auf. Es herrscht steter Wind, der bei niedrigen Temperaturen recht frisch sein kann.

Zeitunterschied:
Es gilt die Westeuropäische Zeit (WEZ). Die Uhr wird um 1 Stunde zurückgedreht.

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